Warum trage ich einen Bart?

Seit ich mir einen Bart wachsen lasse, hat sich mein Aussehen um Welten verbessert. In diesem kurzen Artikel stelle ich dir drei schlagkräftige Argumente vor, warum du dem Bartwachstum eine Chance geben solltest! 🙂

 

Der Bart schont meine Haut

Leider bin ich keiner der Menschen, die mit einer pflegeleichten Haut gesegnet sind. Meine Haut ist an manchen Stellen fettig, an anderen trocken. Als Kind litt ich unter starker Neurodermitis, später bekam ich Akne im Gesicht und auf dem Rücken, die bis Anfang meiner zwanziger Jahre anhielt.

Egal ob Trocken- oder Nassrasur – beides ist eine Qual für meine Haut. Ich hatte immer mit Rasurbrand, Pickeln und Bläschen zu kämpfen, was weder gesund aussah, noch besonders angenehm war.

Mit dem Wachstum von meinem Bart verbesserte sich mein Hautbild vom einen Tag auf den nächsten. Ich gab ich meiner Haut plötzlich Zeit, um sich zu erholen. Abgesehen davon stellen Bartpflegeprodukte eine exzellente Gesichtspflege dar, da sie eben für Gesichtshaut (und nicht für die Kopfhaut) konzipiert worden sind. Seit ich mein Bartöl zur Gesichtspflege nutze, habe ich ein ausgeglichenes Hautbild, da es der Haut Feuchtigkeit spendet.

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Der Bart kaschiert Problemzonen

Jeder Mann hat Problemzonen. Ich für meinen Teil habe ein Arschkinn von meinem Papa geerbt und hatte vor ein paar Jahren noch gut Babyspeck im Gesicht, was sich vor Allem in einem Doppelkinn äußerte. Obwohl ich nie übergewichtig war, wirkte ich aufgedunsen und (dank meinem Hautbild) ungepflegt.

Diese Problemzonen werden von meinem Bart kaschiert! Zum Einen kann man mein Arschkinn und den Speck unter meinem Unterkiefer nicht mehr sehen. Zum Anderen wirkt mein Gesicht durch den Bart auf meinen Wangen schmaler und die Schattierung lässt mein Gesicht kantiger aussehen, wodurch ich insgesamt schlank und sportlich wirke.

Außerdem setzt der Vollbart große, grob wirkende Gesichtszüge in eine gesunde Relation. Mein Kopf wird durch den Bart in die Länge gezogen, wodurch meine große Nase nicht mehr ganz so groß wirkt 😉

 

Etwas Neues probieren

Der wichtigste Grund ist aber der Wille, etwas Neues zu wagen und mich selber besser kennenzulernen. Durch einen Bart lernst du eine neue Seite von dir kennen. Du musst dich beispielsweise mit der Frage auseinandersetzen, inwiefern Kommentare andere Menschen (ob positiv oder negativ) eine Rolle für deinen Selbstwert spielen oder nicht. An manchen Stellen musst du auch deine Disziplin weiter ausbauen, um dich von der vorzeitigen Rasur abzuhalten (worüber ich auch in diesem Artikel geschrieben habe).

Durch den Bart bin ich meinem eigenen, individuellen Style ein Stückweit näher gekommen.

Bei dir kann das genau so sein, aber auch anders. Vielleicht gefällst du dir mit Bart gar nicht.

Aber einen Versuch ist es wert.

Von |2018-03-24T12:39:20+00:009. Juli 2016|Allgemein|2 Kommentare

About the Author:

Ich bin Kai, YouTuber und stolzer Bartträger seit ich 22 bin!

2 Comments

  1. Mike 28. Juli 2016 um 12:30 Uhr - Antworten

    Die vielen Vorzüge des Bartes kann man sich an vielen Orten im Internet zu Gemüte führen.
    Feuchtigkeitsspende im Sommer, Gesichtswärmer im Winter. In meinem Fall habe ich erst später von den meisten dieser Vorzüge selbst erfahren. Der eigentliche Grund war zum einen, wie bei Kai, ein unvorteilhaftes Kinn, welches durch meinen erblich bedingten Haarausfall noch hervorgehoben wurde. Ich bin der Meinung jeder Mann sollte eine Haarpracht haben die er pflegen kann, um diese Pflege auch nach außen hin zeigen zu können. Die charakteristischste Haarpracht des Mannes ist da natürlich der Bart. Mein Haarausfall war zwar noch mit viel Mühe zu kaschieren, allerdings wurde der Gedanke in mir stärker, dass ich mich früher oder später ohnehin damit auseinandersetzen muss. Warum also nicht gleich jetzt? Also Rasierer raus, Glatze und fertig. Aber irgendetwas fehlte noch.

    Ich war immer der Typ, der den 3-Tage Bart bevorzugt hat. Doch plötzlich, ohne Haare, wirkte das Gesicht deutlich runder. Also ließ ich den Bart länger wachsen, um nach unten hin Abhilfe zu schaffen. Danach folgt die Zeit, die ich gerne als Initiationsritus für mich als ein Bartheld bezeichne. Es war die Hölle. Nachts konnte man durch das jucken nicht schlafen, tags über konnte man sich nicht konzentrieren. Das jucken kommt daher, dass sich die vom Rasieren gespitzten Barthaare nach einer Zeit des Wachstums etwas locken bzw. eindrehen und gegen die Haut kratzen. Ich weiß gar nicht wie viel kühlende Feuchtigkeitscreme ich mir (in meiner Unwissenheit ins Gesicht geschmiert habe, denn da gibt es doch deutlich bessere Alternativen.

    Als mich die ersten Ergebnisse begeistert haben, fing ich an mich darüber zu informieren wie ich meiner neuen Bartpracht gutes tun kann. Spezielle Bartshampoos oder wenigstens Shampoos ohne Silikone und Chemikalien, die das Haar austrocknen (damals habe ich meine Freundin gefragt, denn ohne Witz: attraktive Frauen wissen was gut für die Haarpflege ist, also fragt die Frau eures Vertrauens) und Öle bilden dabei die Speerspitze. Über andere Methoden den Bart zu pflegen und in Form zu bringen schreibe ich jetzt mal nicht, denn das steht bei diesem Thema hier nur am Rande.

    Der Bart als Gesundheitsindikator?
    Bei meinen Recherchen stieß ich auch auf das eigentlich Offensichtliche: bist du gesund, ist es dein Bart auch. Wenn du Sport treibst, dich gesund ernährst, viel schläfst, Stress vermeidest und so weiter wird es dir dein Bart danken. Die Gründe dafür sind mitunter ein höherer Testosteronspiegel und dass sich nachts im Schlaf die Haarwurzeln regenerieren, das heißt die Durchblutung angeregt wird und Giftstoffe abtransportiert werden. Seitdem habe ich mein altes Hobby, den Kampfsport, wieder aufgenommen und achte seitdem etwas besser auf meine Ernährung. Wenn sich Stress anbahnt streiche ich mir über den Bart oder zwirble etwas an ihn herum und siehe da: der Stress verfliegt durch die kleine Beschäftigung schnell. Ist im Grunde wie ein Anti-Stressball, nur dass dir dein Bart mehr Selbstvertrauen dabei gibt, weil du dich männlicher fühlst.

    Fazit: Ich wusste erst gar nicht um die Vorteile und zusätzliche Motivation, die mir mein Bart gibt, sondern bin durch andere äußerliche Umstände da hineingeschlittert. Mit der Zeit jedoch, fand ich die vielen Vorzüge eines Bartes heraus und tue es immer noch. Also Männer: überlegt es euch gut bevor ihr euch das nächste Mal rasiert und geht einfach mal ein Wagnis ein. Das fördert meiner Erfahrung nach das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität.

    Danke Kai für deine Anregungen zu diesem Thema und mach weiter so!

    • Kai 18. August 2016 um 0:25 Uhr - Antworten

      Hi Mike 🙂
      Exakt, genau so ist es. Interessant, dass unsere Erfahrungen sich da so krass überschneiden!
      Viele Grüße und noch viel Spaß mit deinem Bart
      Kai

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