Frisch gebackener Bartträger und auf der Suche nach passenden Bartpflege-Produkten? Falls du neu auf dem Gebiet der Bartöle, der Bartbalsame und der Bartshampoos bist, kann die Auswahl verwirrend sein – was braucht man am Anfang, was ist Luxus? Wieviel Geld muss man bezahlen, damit der Bart gut gepflegt ist? In diesem kurzen Artikel erfährst du alles. Versprochen. 🙂

Bartpflege-Must-Have Nr. 1: Ein Bartshampoo

Wenn dein Bart über eine Länge von 2 Zentimetern hinauswächst, bedeutet das eine Veränderung… und zwar nicht nur optisch, sondern auch für deine Haut. Letztere ist nämlich in der Regel gar nicht auf ausgewachsene Barthaare vorbereitet. Daher muss sie sich erst auf die neuen Bedingungen einstellen. Deine Barthaare bilden einen gigantischen Luftfilter, weshalb deine Haut stärker mit Staub und Schmutz konfrontiert wird. Außerdem bildet deine Haut mehr Talg als vorher, weil nun neben der Haut auch noch Barthaare mit Talg versorgt werden müssen.

Getreu der Formel Talg + Schmutz = Hautirritationen sind Probleme wie Juckreiz oder Pickel vorprogrammiert. Die Basis einer guten Bartpflege bildet deshalb ein Bartshampoo, das deinen Bart von Schmutz und überschüssigem Talg befreit. Auf keinen Fall solltest du ein handelsübliches Shampoo für die Kopfhaare verwenden, denn die Haut in deinem Gesicht ist dünner und weniger dicht mit Haaren besiedelt wie die Haut auf deinem Kopf. Außerdem produziert sie wesentlich weniger Talg als deine Kopfhaut, weshalb normale Shampoos zu aggressiv sind und die Haut unter deinem Bart austrocknen werden.

Bartpflege-Must-Have Nr. 2: Ein Bartöl

Trockenheit von Haut und Haar ruft mit Abstand die meisten Probleme bei der Bartpflege hervor. Aus diesem Grund gehört ein Bartöl in jedes Badezimmer eines bärtigen Mannes!

Bartöl wirkt wie eine warme Winterjacke. Wenn du es morgens nach dem Duschen in deinen noch feuchten Bart und die darunter liegende Hautschicht einarbeitest, bildet es eine isolierende Fettschicht. Diese verhindert, dass Feuchtigkeit aus Haut und Haar entweichen kann (denn Fett und Wasser stoßen sich ab).

Hochwertige Bartöle spenden dem Bart außerdem Mineralien und Vitamine. Außerdem machen sie deinen Bart weicher, wodurch die anfängliche Juckphase deutlich erträglicher macht. Ein gutes Öl findest du bereits im Drogeriemarkt, z.B. das Bart Royal Neutral. Alternativ kannst du handelsübliches Arganöl benutzen oder du wirfst einen kurzen Blick auf die Produktempfehlungen von Barthelden:

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Bartpflege-Must-Have Nr. 3: Bürste / Kamm

Je besser deine Haut durchblutet wird, desto besser werden Sauerstoff und Nährstoffe in deinen Bart transportiert und Stoffwechselprodukte abtransportiert. Bürsten und Kämme regen die Durchblutung der Haut unter deinem Bart an. Deshalb kommst du um sie nicht herum!

Für wenig Geld bekommst du bereits gute Produkte im Drogerie- oder Supermarkt. Achte jedoch darauf, dass die Bürste nicht zu sehr kratzt bzw. der Kamm abgeschliffene Zähne hat, da du deiner Haut sonst schadest!

Danke für’s Lesen. Hast du eine Anregung oder einen Kommentar, über was ich als nächstes schreiben soll? Ab damit in die Kommentare! 🙂

dein Kai